Der WEIMA WLK 2000 ist der leistungsstärkste Einwellen-Shredder der WLK-Serie und für die industrielle Zerkleinerung großer Volumina aus Holz, Papier, leichten Metallen sowie Kunststoffresten aus Produktionsprozessen konzipiert. Im Fokus stehen großformatige oder dickwandige Kunststoffteile, Plattenabschnitte und Fertigungsreste, die innerhalb betrieblicher Kreisläufe weiterverarbeitet werden sollen.
Mit einer Arbeitsbreite von 2.000 mm, bewährten Rotorvarianten und hydraulischer Beschickung bietet dieser Schredder hohe Durchsatzleistungen bei kontrollierter Korngröße. Für große Produktionsstandorte und spezialisierte Recyclingunternehmen stellt der WEIMA Zerkleinerer eine robuste Lösung für die wirtschaftliche Abfallzerkleinerung dar. Durch die industrielle Bauweise und die flexible Integration in bestehende Recyclinglösungen schafft der WLK 2000 langfristige Prozessstabilität.
Technische Details und optionale Ausstattungsmerkmale werden im weiteren Verlauf beschrieben.
Viele unserer Kunden bezeichnen den profilierten V-Rotor als wahres Multitalent für die Zerkleinerung. Mit zwei Messerreihen ist der Materialeinzug optimal gestaltet. Der V-Rotor steht dabei für hohe Durchsatzleistungen, geringen Energieverbrauch, reduzierte thermische Belastung und niedrige Verschleißkosten.
Eine gleichmäßige Beschickung ist entscheidend für stabile Zerkleinerungsprozesse.
Der horizontal arbeitende Hydraulikschieber wird automatisch lastabhängig über die Steuerung geregelt. Optional verbessern Zackenplatten und Niederhalter die Fixierung sperriger Teile. Ein integriertes Schockventil schützt den Hydraulikzylinder vor Stoßbelastungen.
Das Ergebnis ist ein kontinuierlicher Materialeinzug, reduzierte Blockaden und eine verlängerte Lebensdauer der mechanischen Komponenten.
Statt klassisch winkligen Trichtern setzt WEIMA seit vielen Jahren auf ein im vorderen Bereich abgerundetes Design. Das hat zwei entscheidende Vorteile: das Aufgabevolumen vergrößert sich. Außerdem werden störende Materialbrücken effektiv vermieden – diese treten speziell bei großen Teilen auf. Der Shredder schneidet sich in diesem Fall ganz von selbst frei.
Die gewünschte Endkörnung wird zuverlässig über das Sieb definiert.
Verschraubte Siebe mit unterschiedlichen Lochdurchmessern lassen sich material- und prozessabhängig einsetzen. Kleinere Lochbilder erzeugen entsprechend feinere Fraktionen.
So kann das Zerkleinerungsergebnis exakt an nachgelagerte Prozesse wie Brikettierung, Granulierung oder thermische Verwertung angepasst werden. Beim WLK 2000 Zerkleinerer ist das Sieb nach unten schwenkbar. Das erleichtert den Zugang zum Rotor und somit die Wartung.
Das Zusammenspiel von Schneidmesser und Gegenmesser beeinflusst maßgeblich den Materialdurchsatz und das Zerkleinerungsergebnis. Um auch bei natürlichem Verschleiß einen perfekten Schnittspalt zu behalten, sind Gegenmesser dieser Serie manuell einstellbar und auch wendbar. Durch eine optimale Schnittgeometrie bleibt die Zerkleinerung energieeffizient, Verschleißkosten werden minimiert und die Messerstandzeit deutlich verlängert.
Der Austrag lässt sich an individuelle Anlagenkonzepte anpassen.
Je nach Gestellausführung stehen Absaugstutzen, Austragsschnecken oder Förderbänder zur Verfügung. Die Schnittstellen sind konstruktiv auf eine einfache Integration in bestehende Fördertechnik ausgelegt.
Dadurch kann das zerkleinerte Material sauber, kontinuierlich und prozesssicher weitertransportiert werden.
Ein ruhiger Lauf verbessert die Betriebssicherheit und Standortflexibilität.
Schwingungsdämpfende Maschinenfüße absorbieren auftretende Vibrationen und verteilen die Last gleichmäßig. Eine feste Bodenverankerung ist in der Regel nicht erforderlich.
Das erleichtert die Aufstellung, reduziert Schwingungsübertragungen in die Umgebung und erhöht den Bedienkomfort.
Der Antrieb ist auf hohe Belastungen im Dauerbetrieb ausgelegt.
Das eigens entwickelte WAP-Getriebe wird in den eigenen Produktionsstätten gefertigt und über Keilriemen mit einem leistungsstarken Elektromotor verbunden. Ein integrierter Schwingungsdämpfer schützt vor Stoßbelastungen.
Diese Konstruktion sorgt für hohe Drehmomentübertragung, reduzierte Verschleißerscheinungen und eine lange Lebensdauer. Optional ist eine hydrodynamische Anlaufkupplung zum weiteren Schutz der Maschine möglich.
Insbesondere bei flexiblen Materialien wie Filamenten, Folien oder Furnier spielt der F-Rotor seine entscheidenden Vorteile aus. Dessen kontrolliertes Einzugsverhalten, in Kombinationen mit einer präzisen Schneidgeometrie, lässt einen kraftvollen Schnitt zu. Das sorgt für hohe Materialdurchsätze. Die Messerträger sind fest am Rotor aus Vollmaterial verschweißt. Schneidmesser mit 30 bzw. 40 mm Kantenlänge sind ebenfalls wendbar.
Eine stabile Prozessführung ist entscheidend für einen wirtschaftlichen Dauerbetrieb.
Die WLK 2000 ist mit einer Siemens SPS inklusive Touch-Display ausgestattet. Schieberbewegungen, Taktzeiten und Lastgrenzen werden präzise geregelt. Ein integrierter Überlastschutz überwacht kontinuierlich die Maschinenbelastung und greift bei kritischen Zuständen automatisch ein.
Im industriellen Einsatz sorgt dies für reproduzierbare Betriebszustände, minimierte Stillstandszeiten und den Schutz von Antrieb und Schneidwerk.
Das Rotorlager ist für hohe mechanische Belastungen ausgelegt.
Durch die abgesetzte Konstruktion ist es gegen Staub und Fremdstoffe geschützt. Gleichzeitig bleibt es von außen gut zugänglich für Wartungsarbeiten.
Dies verlängert die Standzeiten, reduziert ungeplante Ausfälle und erleichtert die Instandhaltung im industriellen Dauerbetrieb.
Der Schieber eines Shredders wird hydraulisch vor und zurück verfahren. Mit der Turbohydraulik geschieht dies noch schneller. Für den Dauereinsatz sind optional eine zusätzliche Ölkühlung sowie ein Längenmesssystem verfügbar.