Das Brennholzwerk Trier im rheinland-pfälzischen Trierweiler lebt ein innovatives und zukunftsfähiges Energiekonzept. Der Betrieb setzt auf eine clevere Kombination aus erneuerbaren Energien, eigener Wärmeerzeugung und einem WEIMA WLK 2000 Einwellen-Zerkleinerer – und ist somit durch selbst erzeugte Wärme und Strom nahezu vollkommen unabhängig von externer Energie.
Das Energiekonzept des Brennholzwerk Trier basiert auf einer energieeffizienten Nutzung von Ressourcen. Die Inhaber betreiben ein holzgetriebenes Blockheizkraftwerk, das Wärme und Strom erzeugt. Eine große Photovoltaikanlage liefert den Strom für die gesamte Anlage – auch für den WEIMA Zerkleinerer. Jährlich werden so etwa 2.500 MWh erzeugt, wovon nur rund 350 MWh für die Produktion und Anlage verwendet werden. Der beeindruckende Überschuss wird zur Versorgung der eigenen E-Auto-Ladestation genutzt und in das öffentliche Netz eingespeist – was somit zur allgemeinen Energiewende beiträgt.
„Wir wollten ein System, das komplett in sich greift und möglich autark arbeitet. Mit dem WEIMA Zerkleinerer als Herzstück gelingt uns das perfekt“.
Das Brennholzwerk Trier zeigt, wie moderne Holzbearbeitung und intelligente Energieversorgung Hand in Hand gehen können. Der WEIMA WLK 2000 ist dabei mehr als nur eine Maschine. Der Holzschredder ist ein zentrales Element eines durchdachten, ressourcenschonenden Gesamtkonzepts. „Unser Ziel war es, möglichst wenig Ressourcen zu verschwenden. Mit dem WEIMA Zerkleinerer konnten wir einen echten Mehrwert schaffen – für unsere Produktion und für die Umwelt“, so Markus Arnoldy. Das Konzept ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Energieautarkie in der Praxis funktionieren kann.
Sowohl das bei der Holzspaltung anfallende Restholz, als auch Holzabfälle eines benachbarten Zimmereibetriebs, werden mit einem Teleskoplader in den großen Trichter des Zerkleinerers befördert. Der WLK 2000 ist für große Materialmengen konzipiert: Mit einem 2.000 mm langen Rotor und einem Durchmesser von 370 mm bewältigt die Maschine mühelos auch sperriges oder hartes Material, darunter auch Paletten und Altholz.
Das eigens entwickelte WAP-Getriebe von WEIMA sorgt dank seiner robusten Bauweise und integrierten Sicherheitskupplung für einen besonders zuverlässigen und wartungsarmen Dauerbetrieb. Durch die kompakte Bauform und den einfachen Zugang reduziert sich der Instandhaltungsaufwand deutlich – ein echter Vorteil im täglichen Einsatz. Die speziell auf Einwellen-Zerkleinerer abgestimmte Antriebslösung überzeugt zudem mit einer langen Lebensdauer und niedrigen Betriebskosten.
Beim Brennholzwerk Trier kommt ein 30 mm Sieb zum Einsatz. Diese Größe ist optimal für die Weiterverarbeitung der Hackschnitzel durch die angeschlossene Fördertechnik. Eine robuste Steiner-Förderschnecke transportiert die zerkleinerten Hackschnitzel in einen Bunker. Ein oberhalb montierter Magnetabscheider entfernt zuverlässig metallische Störstoffe wie Nägel oder Schrauben – eine wichtige Schutzmaßnahme für nachgelagerte Anlagen. Von dort gelangt das Material über eine weitere Schnecke direkt zur Hackschnitzelheizung, die wiederum die Trockenkammern sowie einen benachbarten Handwerksbetrieb mit Wärme versorgt.
„Wir haben oft große und massive Holzreste, da wollten wir sicher sein, dass der Shredder diese ebenfalls problemlos zerkleinern kann – und das funktioniert richtig gut“.