Vor mehr als 90 Jahren wurde Laminex in einem kleinen Blechschuppen nahe Melbourne (Australien) gegründet. Anfangs stellte das Unternehmen ausschließlich dekorative Laminate her. Seitdem hat sich die Produktpalette stark erweitert und umfasst beschichtete Produkte für die Inneneinrichtung, wie Türen, Schubladen, Abdeckungen, Wandpaneele und Regale.
Am wichtigsten Produktionsstandort Ballarat, im Bundesstaat Victoria, fallen tonnenweise Produktionsabfälle und -ausschuss in Form von behandelten sowie unbehandelten Spanplatten und MDF-Platten an. Die Entsorgung dieser Abfälle ist äußerst zeitaufwändig und kostspielig. Man suchte folglich nach einer besseren Lösung, denn Laminex ist darauf bedacht, die Produktion nachhaltiger zu gestalten.
Das anfallende Restholz wird von den Mitarbeitenden in zwei Auffangbehältern gesammelt und anschließend über den großen Trichter (2.000 x 1.890 mm) der Zerkleinerung zugeführt. Das freischneidende Design des Trichters eignet sich besonders für die Materialaufnahme der großen, sperrigen Platten und verhindert effektiv störende Materialbrücken. So ist der kontinuierliche Betrieb des Shredders sichergestellt.
Robuste und durchsatzstarke Holzerkleinerung
Der WLK 2000 Holz-Shredder wird von einem elektromechanischen Antrieb mit WEIMA WAP-Getriebe angetrieben. Dieses wurde speziell für den Zerkleinerungsbetrieb ausgelegt und ist besonders wartungsfreundlich sowie störstoffunempfindlich. Der großzügige Bandausschnitt ermöglicht eine einfache Integration von Fördertechnik, so auch bei Laminex: Die Hackschnitzel werden über ein Förderband sauber und effizient in einen Sammelbehälter ausgetragen.
Der Shredder wurde mit Blick auf das wachsende Produktionsvolumen ausgewählt. Ein Durchsatz von bis zu sechs Tonnen Restholz pro Stunde ist mit dem WLK 2000 möglich – deutlich mehr als das, was Laminex aktuell benötigt.
CEMAC und WEIMA – langjährige Partnerschaft
Auch mit dem Service von CEMAC und WEIMA ist Stuart Manford rundum zufrieden: „Vor kurzem hatten wir Besuch von einem WEIMA Techniker aus Deutschland. Er hat sich die Installation angesehen und hat sich viel Zeit genommen, um unsere Fragen zu beantworten.“