Der WEIMA Biber 400 ist ein kompakter Horizontalzerkleinerer für die industrielle Zerkleinerung langer Holzabfälle in holzverarbeitenden Betrieben. Als Einstiegslösung im Bereich der horizontalen Shredder eignet sich die Maschine besonders für Leisten, schmale Kanthölzer, Profile oder Reststücke aus der Fenster- und Möbelproduktion. Innerhalb des WEIMA Portfolios positioniert sich der Biber 400 als wirtschaftlicher Shredder für kontinuierliche Materialaufgabe bei mittleren Durchsätzen. Typische Anwendungen sind die Abfallzerkleinerung direkt an der Produktionslinie mit anschließender thermischer Verwertung oder Weiterverarbeitung.
Die robuste Rotor- und Gegenmessertechnik sorgt für einen kontrollierten Einzug langer Teile und eine gleichmäßige Zerkleinerung. Die kompakte Bauweise ermöglicht eine einfache Integration in bestehende Recyclinglösungen. Für holzverarbeitende Betriebe bietet der Biber 400 eine investitionssichere Lösung zur effizienten Reduzierung von Produktionsresten.
Nachfolgend stehen technische Details und Ausstattungsoptionen im Fokus.
Ein leistungsstarker Antrieb gewährleistet konstant hohe Materialaufgabe. Der Rotor wird über einen Elektromotor mit Keilriemen angetrieben, wodurch Drehmoment effizient übertragen wird. Der Verzicht auf Getriebe und Kupplung reduziert mechanische Komplexität und Verschleißstellen. Dadurch erhöht sich die Betriebssicherheit bei gleichzeitig wartungsfreundlicher Auslegung.
Eine robuste Konstruktion sichert den zuverlässigen Dauerbetrieb unter Last. Die Rotorlager sind vom Maschinengehäuse abgesetzt und gegen Staub und Feinpartikel geschützt. Das stabile Maschinengestell nimmt Prozesskräfte kontrolliert auf und reduziert Schwingungen. Dadurch verlängern sich Wartungsintervalle und die Lebensdauer zentraler Komponenten.
Eine gleichmäßige Partikelgröße ist Voraussetzung für stabile Folgeprozesse. Unterhalb des Rotors ist ein verschraubtes Rundlochsieb mit Lochdurchmessern von 10 bis 80 mm installiert. Das Material verbleibt so lange im Schneidraum, bis es die definierte Siebgröße erreicht und ausgeschleust wird. Dies ermöglicht eine präzise Anpassung an unterschiedliche Anforderungen der Weiterverarbeitung.
Ein kontinuierlicher Materialeinzug erhöht die Produktivität der Anlage. Der aggressive V-Rotor mit zwei Messerreihen arbeitet in Kombination mit einer geregelten Einzugswalze. Dadurch wird das Material gleichmäßig erfasst und dem Schneidprozess zugeführt. Das reduziert Lastspitzen, minimiert Messerverschleiß und ermöglicht hohe Durchsatzleistungen bei stabilem Energieeinsatz.
Eine stabile Prozessführung sichert konstante Zerkleinerungsergebnisse im Dauerbetrieb. Die Siemens SPS-Steuerung regelt sämtliche Maschinenfunktionen zentral und ist in einem separaten Schaltschrank installiert. Parameter wie Laufzeiten, Lastzustände und Peripherie lassen sich anwendungsspezifisch konfigurieren und in übergeordnete Linien integrieren. Das Ergebnis ist ein reproduzierbares Outputmaterial bei gleichzeitig hoher Anlagenverfügbarkeit.
Ein kontinuierlicher Austrag stabilisiert den Gesamtprozess. Das zerkleinerte Material wird wahlweise über einen Absaugstutzen in ein zentrales Silo oder über eine Förderschnecke abgeführt. Das geschlossene System reduziert Staubemissionen im Arbeitsumfeld. Dadurch verbessert sich die Arbeitssicherheit und das Risiko explosionsfähiger Atmosphären wird minimiert.
Kurze Wege erhöhen die Effizienz im Produktionsalltag. Durch die kompakte Bauweise kann der Horizontal-Zerkleinerer direkt neben Bearbeitungsmaschinen positioniert werden. Anfallende Reststücke werden unmittelbar aufgenommen und verarbeitet. Dies reduziert interne Transportaufwände, schafft Ordnung am Arbeitsplatz und unterstützt einen kontinuierlichen Materialfluss.