Wenn man im südafrikanischen Johannesburg auf der Suche nach bequemen Polster- und Liegemöbeln ist, führt seit bald 30 Jahren an Calgan Recliners kein Weg vorbei. Für die anfallenden Holzabfälle bei der Produktion von Rahmenkonstruktionen setzt das Unternehmen fortan auf Zerkleinerungstechnik von WEIMA. Ein WL 4 Shredder konnte die Entsorgungskosten drastisch senken.
Wo bis zu 600 Mitarbeiter an einem Ort arbeiten – da fallen auch Späne an. Viele Späne. Und meist erst noch in fester Form von Massivholzabschnitten oder Spanplattenresten. Calgan Recliners fertigt und exportiert hochwertige Sitzmöbel für den Wohnbereich. Dazu gehören Sessel, Einzelsofas und ganze Sitzgruppen.
Das kontinuierliche Wachstum des Familienunternehmens, das von Cecil Kagan im Jahr 1993 gegründet wurde, hat jedoch auch dazu geführt, dass das Abfallvolumen stark zunahm. Hierzu merkt Produktionsleiter Garth Anderson an:
„Die Mehrzahl unserer Abfälle sind aus Pinienholz oder Eukalyptusholz. Da sie oft voluminös und sperrig sind, füllten sich unsere Container viel zu schnell und mussten zwei Mal wöchentlich geleert werden. Um das Volumen zu reduzieren, haben wir uns für einen Zerkleinerer entschieden.“
„Der Holzshredder macht einen Riesenunterschied. Die Abschnitte, egal wie groß oder aus welchem Holz, verwandelt er zu Hackschnitzeln, die unsere Container optimal füllen. Nun müssen wir diese nur noch ein Mal alle drei Wochen abholen lassen. Da sparen wir richtig viel Geld.“
Es gibt sogar bereits ambitionierte Pläne für die nächsten Jahre. Dazu gehört das Trennen von Massivholz und Spanplatten. Geshreddertes Massivholz soll dann an Tierzüchter in der näheren Umgebung verkauft werden. Eine weitere Idee ist die Nutzung der Hackschnitzel zur Energiegewinnung mittels einer Biomasseanlage.
Der eigene Drang zu mehr Effizienz wird auch durch den steigenden Wettbewerbsdruck aus Fernost genährt, ergänzt Anderson:
„Möbelimporte aus China haben die Schrank- und Regalbauindustrie in Südafrika komplett zerstört. Und wir möchten nicht, dass dies auch mit unserem Polstermöbelmarkt hier passiert. Der einzige Weg, um diesem Wettbewerb entgegenzuwirken, ist mehr Effizienz. Wir wollen modulare Sitzmöbel in möglichst hohen Stückzahlen produzieren und an einen breiten Kundenstamm verkaufen. Dieses modulare Konzept erlaubt uns auch einen optimierten Versand. Für unser Restholzmamagement haben wir nun die ideale Lösung gefunden.“
WEIMA bedankt sich bei WoodBiz Africa und Redakteurin Joy Crane für diese Kundengeschichte.