Während die Pandemie viele Branchen ausgebremst hat, bleiben die holzbe- und verarbeitenden Gewerbe auf der Überholspur und geben, trotz wachsenden Rohstoffmangels, weiter Vollgas. Beim Holzbau oder der Möbelindustrie sind die Auftragsbücher seit Monaten prall gefüllt. Und wo in Möbelwerkstätten und Zimmereien fleißig gehobelt, gesägt und gefräst wird – da fallen zwangsläufig auch Holzabfälle an, die es zu entsorgen gilt. Auf dem digitalen LIGNA.Innovation Network zeigt WEIMA vom 27. bis 29. September, wie das am besten geht. Im Fokus stehen dabei nachhaltige Verwertungslösungen zur anschließenden Energiegewinnung.
Die Entsorgung von Holzabfällen wird allzu häufig als notwendiges und kostspieliges Übel betrachtet. Mit ganzheitlichen Lösungskonzepten zeigt der Ilsfelder Shredderspezialist, dass sowohl kleine und mittelständische Handwerksunternehmen, als auch große Industriebetriebe, nicht nur einen Gewinn für die Umwelt, sondern auch für das eigene Geschäftsergebnis aus ihrem Restholz schlagen können.
Mit dem WLK 1500 Einwellen-Zerkleinerer bietet WEIMA eine flexible Universalmaschine an. Der Shredder ist für hohe Durchsatzmengen konzipiert und zerkleinert problemlos alle Arten von Hart- und Weichhölzern, Altholz, OSB- und MDF-Reste, Furnier, Sperrholz, Treppen, Türen, sowie sogar ganze Paletten. Deren Nägel und Schrauben werden einfach mit zerkleinert und können anschließend mit einem Überbandmagneten oder einer Magnettrommel abgeschieden werden. Nachgeschaltete Maschinen wie Hammermühlen und Brikettierpressen sind so geschützt.
Mit einer Arbeitsbreite von 1.500 mm und einem Rotordurchmesser von 368 mm shreddert das Multitalent Restholz auf eine homogene Korngröße. Die zerkleinerten Holzspäne sind bei Bedarf anschließend mithilfe einer WEIMA Brikettierpresse verpressbar. Dessen Briketts lassen sich gewinnbringend verkaufen, sind aber auch für die Verbrennung in den eigenen Heizanlagen geeignet. Alternativ können Hackschnitzel auch direkt als Brennstoff genutzt werden, um Gebäude und Hallen zu heizen. Die Hackschnitzelverbrennung ist besonders nachhaltig, da man auf bereits vorhandenes Restholz zurückgreift und zusätzliche Rodung vermeidet.